Zecken bei Hund und Katze

Wenn es wieder wärmer wird, hat man doch gleich Lust, vermehrt draußen zu sein und die Sonne zu genießen. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Hunde und Katzen. Aber auch Zecken kriechen nun aus ihren Winterlagern hervor und haben einen tierischen Hunger, und zwar auf frisches Blut. Wie kleine Vampire lauern sie in Gebüschen, Gräsern und Sträuchern (meist bis zu einer Höhe von einem Meter) auf ein geeignetes Opfer. Im dichten Fell krabbeln sie dann an die hintersten Winkel, beißen sich fest und trinken. Die Gefahr besteht nun darin, dass durch den Zeckenbiss gefährliche Krankheiten übertragen werden, die tödlich enden können. Von daher ist es wichtig, seine Tiere gegen diese Plagegeister zu schützen, damit es erst gar nicht erst zu einer Infektion kommt.
 
Es gibt diverse freiverkäufliche Mittel im Zoohandel, die jedoch oft kaum bis gar nicht wirksam sind.
Um Ihr Tier umfassend zu schützen, beraten wir Sie gern individuell in der Praxis und finden das passende Präparat für Ihren Vierbeiner.
Meist ist dies eine Pipette mit einer Flüssigkeit, die im Nacken aufgetragen wird. Hierbei wird das Fell im Nacken gescheitelt, damit die Flüssigkeit direkt auf die Haut aufgetragen werden kann. Von hier aus verteilt sich der Wirkstoff über den ganzen Körper und bietet dem Tier je nach Präparat bis zu 3 Monaten Schutz vor Zecken. Es gibt allerdings auch Medikamente, die oral eingegeben werden können und 1-3 Monate wirken, sowie Halsbänder, die einen Schutz von 7-8 Monaten gewährleisten.